Heizkostenverteiler

Heizkostenverteiler sind Erfassungsgeräte für die verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung, welche dezentral eingesetzt werden können. Dies hat den Vorteil, dass die Zuordnung der Heizstellen nicht an eine feste Strangaufteilung  der Heizung gebunden ist. Die Heizkörper können frei dem jeweiligen Nutzer  zugeordnet werden.

Durch den Einsatz von energiesparenden Mikroprozessoren und LCD-Anzeigen wird eine Batterielaufzeit von 10 Jahren gewährleistet. Die Heizkostenverteiler  unterscheiden sich in der Ausstattung nach Einfühler- und Zweifühlergeräten. Letztere besitzen einen Heizkörper- und einen Raumtemperaturfühler und sind für den Einsatz von Heizungsanlagen mit einer mittleren Auslegungstemperatur von 35 bis 110 ° C vorgesehen.

Ab einer mittleren Auslegungstemperatur von 55 bis 110 ° C können beide Systeme eingesetzt werden. Die Einfühlergeräte sind softwareseitig mit einer intelligenten Heizbetriebserkennung ausgestattet. Damit kann der Heizkostenverteiler unterscheiden, ob der Heizkörper durch das Heizungswasser oder eine eventuelle Fremdwärmequelle erwärmt wird. Der Heizkörperfühler kann bei beiden Varianten auch als Fernfühler ausgeführt sein. In diesem Fall wird der Heizkostenverteiler neben dem Heizkörper  montiert und  ist über ein Kabel mit dem Fernfühler auf dem Heizkörper verbunden.

Sowohl die Einfühler- als auch die Zweifühlergeräte können als Durchlaufzähler oder auf einen Stichtag programmiert werden. In diesem Fall zeigt der Heizkostenverteiler den Wert zum Stichtag bis zum Erreichen des nächsten Stichtages an. Ebenso werden auch das Stichtagsdatum, eine Prüfzahl und eine eventuelle Öffnung des Gerätes angezeigt.

Auslesbar sind alle Heizkostenverteiler über das Display, bei Vorhandensein einer Irda-Schnittstelle berührungslos über eine entsprechende Messtechnik oder mit einem installierten Sender über Funk.